Kriegsfilme gehören zu den existierenden Filmgenres – und kein ähnlicher Film ruft viele Diskussionen hervor. Diese zehn Filme zeigen Menschen in absoluten Grenzsituationen.

Die Geschichte der Menschheit ist von bewaffneten Konflikten durchzogen. Historiker haben mehr als 14.400 Opfer gezählt, die historischen Beweise für Kriege waren. Kriege sind auch wirklich schrecklich.

In diesem Ranking wird der Begriff „Kriegsfilme“ recht weit und nicht durch „Antikriegsfilme“ abgegrenzt. Unter dem Begriff „Kriegsfilm“ fassen wir hier alle filmischen Werke zusammen, in denen der Krieg einen wesentlichen Teil des Geschehens – teilweise als wesentlichen Hintergrund – darstellt. Dies kann und soll erklären, wie das gegebene filmische Werk solche Qualitäten besitzt und demonstrieren kann.

Inhalt Sommerlich

    • Die 10 berührendsten Kriegsfilme aller Zeiten:
  • 1. Schindlers Liste (1993)
  • 2. Das Leben ist schön (1997)
  • 3. Apokalypse jetzt (1979)
  • 4. Der Untergang (2004)
  • 5. Zug (1986)
  • 6. Full Metal Jacket (1987)
  • 7. Der Soldat Ryan (1998)
  • 8. Johnny hat seine Waffe (1971)
  • 9. Der Stiefel (1981)
  • 10. Pfade des Ruhms (1957)

Die 10 berührendsten Kriegsfilme aller Zeiten:

1. Schindlers Liste (1993)

Rot und ges

Der Perfektionist Steven Spielberg hat den Roman „Schindlers Arche“ von Thomas Keneally verfilmt. Der Regisseur hatte zuvor Filme wie „Hook“ oder „Jurassic Park“ inszeniert, die als solides Popcorn-Kino gelten dürfen, während „Schindlers Liste“ die Vernichtung der Juden in Nazi-Deutschland thematisiert.

Doch Spielberg überraschte seine Kritiker mit einer herausragenden Adaption der wahren Geschichte des deutschen Industriellen Oskar Schindler, der im Zweiten Weltkrieg 1.200 Juden im Konzentrationslager Auschwitz vor dem Tod rettete.

„Schindlers Liste“ gewann sieben Oscars, darunter Bester Regisseur und Bester Film.

Eine der ergreifendsten Schreckensszenen ist das Schicksal eines Mädchens, das sich bei der Räumung eines Ghettos vor deutschen Soldaten versteckt.

2. Das Leben ist schön (1997)

Verspotte die Schrecken

Eine Komödie vor dem Hintergrund des Holocaust im Zweiten Weltkrieg, wirkt absurd und unangemessen. Doch Roberto Benigni beweist mit „Life is Beautiful“ eindrucksvoll das Gegenteil. Der Tragikomödienpreis 1999 für den besten fremdsprachigen Film mit dem Oscar war der Lohn.

Der jüdische Buchhändler Guido lebt sein Leben in einer italienischen Kleinstadt und gewinnt schließlich das Herz seiner Geliebten Dora. Doch nach kurzer Zeit des Glücks werden sie mit ihrem Sohn Giosue in ein Konzentrationslager deportiert. Sein Kind zu beruhigen, behauptet Guido, sei nur durch ein Spiel zu bewältigen.

Regisseur Roberto Benigni, dessen Vater selbst zwei Jahre im KZ Bergen-Belsen inhaftiert war, gelingt in vielerlei Hinsicht ein beeindruckender Spagat. Er führt nicht nur Regie bei dem Film, sondern verkörpert auch den kongenialen Schlitzohr Guido. Er sorgt auch dafür, dass der komische Horror des Konzentrationslagers nicht unterlaufen, sondern deutlicher herausgestellt wird.

3. Apokalypse jetzt (1979)

Schrecken und Wahnsinn

Francis Ford Coppola hat mit „Apocalypse Now“ zwei sehr unterschiedliche Vorlagen zu einem filmischen Meisterwerk verschmolzen.

While des Vietnamkrieges erhält Captain Willard den Auftrag, den abtrünnigen Colonel Kurtz auf die Spur zu bringen, der sich in Kambodscha verschanzt hat und auf Befehle nicht reagiert hat. Doch bevor es zu einer Zusammenkunft von Willard und Kurtz kommt, erlebt der Zuschauer in einer Tour de Force die Schrecken des Krieges und die Abgründe der menschlichen Seele.

Eine der einprägsamsten und ergreifendsten Sequenzen – mit nur zwei Oscars für exzellenten Ton- und Kamerafilm – ist sicher der Helikopterangriff auf ein vietnamesisches Dorf, der von der Musik von Richard Wagners „Walkürenritt“ untermalt wird. Der Wahnsinn des Krieges WIRD besonders gut von Colonel Kilgore und seinem irrationalen Befehl zum Surfen inmitten eines Beschusses dokumentiert.

4. Der Untergang (2004)

Wahnsinn hautnah

Oliver Hirschbiegel inszenierte „Der Untergang“ nach einem Drehbuch von Bernd Eichinger, basierend auf verschiedenen Quellen wie dem gleichnamigen Werk des Historikers Joachim Fest. Der Film wurde 2005 für einen Oscar nominiert.

Der Film zeigt den Untergang des Dritten Reiches. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen die Ereignisse im Berliner Führerbunker während der letzten Kriegstage. treten im Film viele führende Persönlichkeiten des NS-Regimes dennoch auf.

Der Film führt den Zuschauer durch die Enge des Bunkers und die Aussicht auf Zustände in der Nähe. Ein grandioser Bruno Gans, der Hitler in einer epischen Performance darstellt.

Corinna Harfouch überzeugt in der Rolle der verblendeten Magda Goebbels, sterben ihre Kinder tötet, anstatt sie in einer Welt ohne Nationalsozialismus aufwachsen zu lassen.

5. Zug (1986)

Soldaten sind Mörder

Vor 25 Jahren drehte Oliver Stone mit „Platoon“ einen der erfolgreichsten und besten Kriegsfilme über Vietnam, für den er auch das Drehbuch schrieb. Die Arbeit wurde mit Oscars in den Kategorien Film, Regie, Schnitt und Ton ausgezeichnet.

„Platoon“ illustriert die harte Realität des Vietnamkriegs am Beispiel des zunächst etwas naiven Soldaten Chris Taylor. Der letzte Höhepunkt des Films ist ein verheerender Angriff der nordvietnamesischen Volksarmee.

Oliver Stone zeigt den allgegenwärtigen Tod und Soldaten, die alle Skrupel verloren zu haben scheinen. Sie töten nicht nur die feindlichen Kämpfer, sondern auch Zivilisten. Einige versuchen ihre rücksichtslosen sexuellen Triebe zu befriedigen oder die Realität nur durch den Konsum von Drogen zu ertragen.

6. Full Metal Jacket (1987)

Kriegsausbildung und Kriegserfahrung

Der erste Teil des Films genau den gnadenlosen Drill, den die Rekruten im US-Trainingslager auf Parris Island über sich ergehen lassen müssen. Das geht nicht ohne Opfer. Dann wird die Handlung abrupt nach Vietnam veröffentlicht. Trotz des Ortswechsels gibt es einige Parallelen zwischen den beiden vordergründigen sehr unterschiedlichen Hälften des Films.

Stanley Kubrick schuf in „Full Metal Jacket“ mehrere Sequenzen, die den Zuschauern bis heute in Erinnerung bleiben und den Krieg subtiler hinterfragen als viele andere Filme des Genres.

7. Der Soldat Ryan (1998)

Konzentrierte Schrecken des Krieges

Steven Spielberg porträtierte in „Saving Private Ryan“ die Schrecken des Zweiten Weltkriegs.

Der Film erhielt fünf Oscars für die beste Kamera, die beste Regie, den besten Schnitt, den besten Ton sowie den besten Toneffekt-Editor.

Der US-Generalstab schickt ein Spezialteam zur sicheren Rückkehr des Soldaten James Ryan. Drei Brüder von James sind bereits zuvor in den Dienst ihres Landes gefallen. Außerdem muss James gefunden und sicher nach Hause geschickt werden.

Aus der Perspektive einzelner Soldaten erlebt der Betrachter fast überall den massiven Kugelhagel und allgegenwärtige Tote.

8. Johnny hat seine Waffe (1971)

Lebendig, aber ges

Protokoll auf dem Roman „Johnny Got His Gun“. Der Film schafft es nur in das offizielle Programm der Filmfestspiele von Cannes. Es wurde dann mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet.

Der Film schildert das Schicksal des jungen Johnny, der schon als Kind von Waffen bedient IST. Mit dem Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg meldet er sich freiwillig zum Militärdienst und erhält den sarkastischen Titel „Johnny got his gun“. Auf dem Schlachtfeld wird er verwundet, überlebt, aber schwer verletzt.

Es wird gezeigt, wie man das Schicksal der Hauptfigur an sich reißt. Harry stirbt nicht, aber was daraus folgt wird, ist wahrscheinlich schlimmer als der Tod. Aufgrund seiner massiven Erkenntnisse überlebt er als bloßer Torso ohne Arme und Beine.

Außerdem ist er aller Sinne beraubt und kann weder hören noch riechen, sehen oder gar sprechen. Somit ist er schnell vollständig von der Außenwelt isoliert, aber dennoch bei vollständigem Bewusstsein. Zu diesem Zweck im Gegensatz zu den Vorzug der Außenwelt, ihn auszubeuten, während er nur sterben will.

9. Der Stiefel (1981)

Krieg klaustrophobisch

Vor drei Jahren verfilmte Wolfgang Petersen „Das Boot“ nach einem Roman von Lothar-Gunther Buchheim. Die Besetzung an Bord umfasst namhafte Künstler wie Jürgen Prochnow, Klaus Wennemann, Herbert Grönemeyer, Jan Fedder, Martin Semmel Rogge, Claude-Oliver Rudolph und Uwe Ochsenknecht.

Dieser deutsche Film wurde für sechs Oscars nominiert. Der Film spielt hauptsächlich auf dem U-Boot U 96. Dieses wurde im Zweiten Weltkrieg ausgesandt, um feindliche Handelsschiffe und Konvois zu zerstören. Doch diese Ziele sind gut geschützt und schon bald sehen sich U 96 und die Besatzung tödlichen Gefahren.

Wolfgang Petersen inszenierte die klaustrophobische Enge im Bauch des U 96 auf äußerst beeindruckende Weise. Besonders erbittert wird der Überlebenskampf der Besatzung dargestellt, als das Boot unkontrolliert sinkt, zu bersten droht und die Atemluft zur Neige geht.

10. Pfade des Ruhms (1957)

Die Absurdität des Krieges

Stanley Kubricks Frühwerk „Paths of Glory“ hat auch nach fünf Jahren nichts von seiner Faszination verloren. Der Film wurde damals für nur 900.000 US-Dollar in München (Deutschland) gedreht und gilt als Klassiker des Genres.

Viele Kriegsfilme thematisieren die Verbrechen der Soldaten im Feld. „Paths of Glory“ hingegen präsentiert die Absurdität der Militärführung. Befehle werden ohne besseres Wissen erteilt. Die ergreifendste Szene ist sicherlich die Hinrichtung von drei unschuldigen Soldaten.